Was wir sicher sagen können: nach Covid ist nicht vor Covid! Was hat sich wirklich verändert?
Kollektives Erinnern
Covid hat uns allen die Bedeutung der Gesundheit, des sozialen Zusammenlebens im Viertel, wieder in Erinnerung gerufen. Der Schock für BürgerInnen, Wirtschaft und PolitikerInnen: nationale Grenzen, die sich plötzlich in ganz Europa hermetisch schliessen, und die Bedeutung der Versorgung und der Grundrechte der Bevölkerung, bei geschlossenen Grenzen, wieder in Erinnerung gebracht.
Das Jahr des Händewaschens – oder: Lernen wir nachhaltig zu Leben
Covid hat aber auch die Frage nach nachhaltigem Wirtschaften und Leben allgemein aufgeworfen. Wie können wir uns bewusst werden, welche Aktionen im täglichen Leben uns vor Ansteckung schützen. “Bleiben Sie zu hause. Bitte. Alle.” und “Waschen Sie sich regelmässig die Hände!” werden uns alle in Erinnerung bleiben.
Aber wie soll es nach Covid weitergehen?
Was klar ist
Grundlegende Änderungen werden notwendig sein, um eine Häufung von Lockdowns zu vermeiden. Unsere Politiker und Wirtschaftsexperten überlegen bereits, welche Fertigungen wieder in der Schweiz aufzubauen sind. Denn sollten die Grenzen wieder einmal geschlossen werden, soll zumindest die Versorgung der Bevölkerung rundum gesichert sein.
Was können wir tun
Hier mehren sich die Stimmen nach mehr Nachhaltigkeit. Im täglichen Leben der Konsumenten. Aber auch im produzierenden Gewerbe, im Handel, in der industriellen Produktion.
Kollektive Intelligenz
Ist nachhaltiges Verhalten eigentlich schwierig? Manches erscheint einfach: Müll in die Mülltonne und nicht auf die Strasse werfen, frische Mahlzeiten essen, in der Stadt den NV, Fahrrad und Schusters Rappen bevorzugen.
Schwieriger wird es dann im Supermarkt: ist der ganzjährige Einkauf von Heidelbeeren und Tomaten nachhaltig? Hier finden wir guten Rat, der schon lange vor Covid gegeben wurde, aber immer noch brennend aktuell ist.
Erste Schritte für ein nachhaltigeres Leben und Zusammenleben sind auf individueller Ebene bereits möglich.
Und was passiert, wenn wir alle solche einfachen Schritte gemeinsam und konsequent durchführen?
Ist die Schweiz dann ab 2022 nachhaltig und damit besser aufgestellt, einer zukünftigen Pandemie standzuhalten?
Und was heisst nachhaltiges Wirtschaften für KMUs und Unternehmen allgemein?
Damit wird aus der Frage:
Welche Fertigungen werden wir also wieder in der Schweiz aufbauen?
die Frage:
Wie werden wir die Fertigungen in der Schweiz aufbauen, im Sinne eines nachhaltigen Wirtschaftens.
Gibt es eigentlich Alternativen und Vorbilder?
aus der Agrarwelt
http://www.fao.org/india/news/detail-events/en/c/1157760/
“Wir müssen diese Möglichkeit in eine Reihe von Realitäten verwandeln, die allen unseren BürgerInnen zugute kommen”
Niemand von uns sollte die Stärke unserer Gemeinschaften unterschätzen, sich gegenseitig zu helfen.
https://knowledge.insead.edu/blog/insead-blog/covid-19-what-every-business-can-do-to-help-13771
Inspiration: INSEAD community impact challenge
https://www.linkedin.com/groups/12315784/
Basierend auf einfachen Aktionen – Wasserhahn statt Plastikflasche, Schusters Rappe statt Taxi, etc – stellen sich hier mehrere hundert Persönlichkeiten aus der Wirtschaft der Herausforderung, ihr tägliches Leben nachhaltiger zu leben. Darauf aufbauend sollen praktische nachhaltige Lösungen fürs Change Management in verschiedensten Bereichen der Wirtschaft erarbeitet und umgesetzt werden.
Die gewählte Methode – the appreciative inquiry (wertschätzende Befragung) – wird seit 20 Jahren angewendet, um in Gemeinschaften strategische, grundlegende Veränderungen mit den Mitgliedern der Gemeinschaft zu erreichen.
Ihre KMU sucht sich nach dem Lockdown neu zu positionnieren? Auf den Ruf nach lokaler, nachhaltiger Produktion zu antworten?
Gerne suche ich zusammen mit Ihnen nach Lösungen, die Ihnen erlauben, lokal und regional Wertschöpfung zu betreiben. Auch in international höchst kompetitiven Branchen wie Maschinenbau, Medizintechnik oder Mobilitätslösungen.
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